Die 10 besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer

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Der Home­screen unseres iPhones ist der ‘Prime Real Estate’ unser­er dig­i­tal­en Aufmerk­samkeit. Wer es als Entwick­ler oder Brand mit sein­er iPhone App hier­her schafft, hat es weit gebracht. Dabei han­delt es sich meist um iPhone Apps, die wir wirk­lich tagtäglich nutzen und durch die Platzierung auf dem Home­screen in unmit­tel­bar­er Reich­weite hal­ten. Was dabei eine wirk­lich gute iPhone App für holis­tis­che Blog­ger und Free­lancer aus­macht, hängt natür­lich von Euren konkreten Bedürfnis­sen ab. 

Unab­hängig davon, in welch­er holis­tis­chen Branche oder mit welch­er holis­tis­chen Hal­tung Du Dein­er Tätigkeit als Free­lancer oder Blog­ger nachgehst, gibt es einige dig­i­tale Grundbedürfnisse, die ich für diesen Beitrag pri­or­isiert habe:

  • E‑Mail
  • Med­i­ta­tions-Timer
  • Auf­gaben­ver­wal­tung
  • Doku­mentver­wal­tung
  • Video- und Foto­shoot­ing-Pla­nung
  • Ter­min­ver­wal­tung
  • Out­lin­ing und Textver­ar­beitung
  • Noti­zen und Mark­down
  • Bank­ing

Diese Auswahl ist natür­lich auch durch meine ganz per­sön­liche Aus­rich­tung als holis­tis­ch­er Blog­ger, Coach, Kalari-Train­er und Medi­en­di­en­stleis­ter geprägt. Je nach­dem, wie Du konkret in Deinem Busi­ness aufgestellt bist, kön­nen Deine dig­i­tal­en Grundbedürfnisse natür­lich davon abwe­ichen.

Checkliste: iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer

1. Stellt die iPhone App tat­säch­lich ein typ­is­ches dig­i­tales Grundbedürf­nis eines holis­tis­chen Blog­gers oder Free­lancers zufrieden?

2. Ver­fügt die iPhone App über ein aus­gewach­senes Gegen­stück auf dem Mac, das sich besten­falls auch über iCloud syn­chro­nisiert?

3. Ist die iPhone App ihren Preis angesichts von Fea­tures und Funk­tion­al­ität wert?

Die 10 besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer 

1. E‑Mail Client: Spark 

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer Spark iOS

Der Wahlspruch von Spark bringt auf den Punkt, was diese iPhone App für mich leis­tet: »Love your email again.« E‑Mail ist für mich immer noch das nach­haltig­ste und wichtig­ste Mit­tel der dig­i­tal­en Kom­mu­nika­tion jen­seits des Instant-Mes­sen­ger Wahnsinns á la What­sApp, Telegram, Face­book Mes­sen­ger und Co. Der Umfang der Fea­tures dieser iPhone App ist gigan­tisch, daher möchte ich an dieser Stelle nur meine High­lights erwäh­nen: E‑Mail Aliase mit indi­vidu­ellen Sig­na­turen und Far­b­codierung auf Account­ba­sis, Smart Inbox, E‑Mails stumm schal­ten und das Antworten mit vorge­fer­tigten Antworten machen das Leben viel, viel leichter und gehören defin­i­tiv dazu. Dazu bietet Spark auch einen Client im Mac App Store, der der iPhone App natür­lich in nichts nach­ste­ht und sich prob­lem­los syn­chro­nisieren lässt. Der einzige Grund, warum ich diesen nicht nutze, ist Post­box, aber das ist eine andere Geschichte, die sich­er auch mit Gewohn­heit zu tun hat.

Doch die gut umge­set­zten Fea­tures in Spark haben einen Preis, und jed­er muss für sich sel­ber entschei­den, ob er ihn zahlen möchte: Spark spe­ichert Benutzer­na­men und Pass­wort von E‑Mail Accounts auf eige­nen Servern (ver­schlüs­selt). Das ist auf­grund des Benachrich­ti­gungssys­tems von iPhone nicht unüblich, und doch macht es diese anson­sten für mich per­fek­te E‑Mail Lösung zu ein­er iPhone App, der man im Unternehmen­skon­text in Deutsch­land sel­ten bis nie begeg­nen dürfte – zumin­d­est nicht offiziell.

Du soll­test für Dich abwä­gen, ob Spark in Summe für Dich als holis­tis­chen Blog­ger oder Free­lancer geeignet ist und der Nutzen das ver­meintliche Risiko aufwiegt. Tut dies am besten bevor Du Spark eine Zeit lang getestet hast. Denn später aufzuhören ist unge­fähr so leicht, wie von einem per­fekt zubere­it­eten Fair Trade Espres­so mit Barista Hafer­milch loszukom­men. Ach ja, kosten­los ist Spark für iPhone auch noch. Also viel Glück…

2. Meditationstimer: Insight Timer

Die iPhone App Insight Timer hat sich über die Jahre zu einem Must-Have für tech­nikaffine Medi­tierende gemausert. Ich kann mich noch an Zeit­en erin­nern, da war Insight Timer eben genau das und nicht mehr: Ein Med­i­ta­tion­stimer! Mit der Zeit kamen immer mehr Fea­tures dazu, ange­fan­gen mit ein­er immer größer wer­den­den Auswahl an natür­lich klin­gen­den Klangschalen und anderen Klän­gen. Dann kamen die Ambi­entsounds dazu, die tat­säch­lich eine große Hil­fe sein kön­nen, wenn es mal nicht so ruhig ist, wie man es zum Medi­tieren braucht oder gewohnt ist. Mit den let­zten großen Updates kamen dann die Con­nect­ed Fea­tures. 

Mit­tler­weile ist Insight Timer eine Com­mu­ni­ty, und man kann in Echtzeit mit Men­schen auf der ganzen Welt medi­tieren sowie geführte Meditations‑, Yoga- und andere Audio-Klassen anhören. Aktuell dazugekom­men ist die Möglichkeit für Med­i­ta­tion­slehrer, Yogalehrer und andere Dozen­ten, ihre Audio-Klassen direkt per Liveschal­tung mit ihren Schülern zu teilen. 

Ich muss geste­hen, dass ich nach wie vor nur den Timer nutze (Mein Set­ting, angelehnt an meine Zen-Prax­is: 3x Basu zu Beginn, 1x Basu nach 25 Mintuen und 1x Basu am Ende). Per In-App-Pur­chase kann für 59,99 USD die Pre­mi­um Ver­sion freigeschal­tet wer­den, die neben verbessert­er Audio Qual­ität noch Kurse bere­i­thält, sowie die Möglichkeit Inhalte herun­terzu­laden, um sie offline anzuhören. Aber keine Angst – die reine Timer funk­tion­iert grund­sät­zlich auch offline. Lediglich auf die ‘Gam­i­fi­ca­tion’ Dein­er Med­i­ta­tion­sprax­is wirst Du dann verzicht­en müssen, da die Dauer der Med­i­ta­tion dann nicht in Deinem »Med­i­ta­tion­slog« gespe­ichert wird und Du so keine Sterne mehr sam­meln kannst. Für manche ist das ger­ade anfangs vielle­icht ein wichtiger Moti­va­tions­fak­tor. Spätestens dann, wenn ich mich von dem Konzept Ziel in der Med­i­ta­tion ver­ab­schiede, werde ich dieses Fea­ture wohl nicht mehr ver­mis­sen.

3. Aufgabenverwaltung: Todoist

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer Todoist iOS

Auf der Suche nach der ulti­ma­tiv­en To-Do-Liste bin ich bere­its vor Jahren bei Omni Focus gelandet. Doch da ver­läuft man sich vor lauter Tiefe und Fea­tures schnell, so dass bere­its aus einem sim­plen Einkauf ein aus­gewach­senes Pro­jekt zu wer­den dro­ht. Um dann wieder in meine innere To-Do-Mitte zu kom­men, musste ich erst­mal in die andere Rich­tung pen­deln und lan­dete bei Clear, was dann zwar wirk­lich slick und Min­i­mal­is­mus pur war, aber jen­seits von slick dann eben doch ein biss­chen wenig von allem. Bei der Suche nach ein­er Alter­na­tive waren mir neben der üblichen Funk­tion­al­ität von To-Do-Lis­ten ein angemessen­er Preis, am lieb­sten ohne Abo-Mod­ell, sowie als i‑Tüpfelchen die Möglichkeit, Lis­ten zu teilen und gemein­sam zu bear­beit­en, wichtig. 

Nach erstaunlich kurz­er Suche mit diesen bei­den Para­me­tern bin ich so bei Todoist gelandet und hat­te einen klas­sis­chen “Wo warst du solange?” Moment. Mir ist bis heute nicht klar, ob die iPhone App von Altru­is­ten entwick­elt wird, oder warum sich der Mach­er der App, Doist inc., son­st als einziger mir bekan­nter Anbi­eter erlaubt, nicht nur den iCloud Sync mit ein­er tadel­losen Mac Com­pan­ion App son­dern oben drauf auch noch das Share- and Coop-Fea­ture in der Gratisver­sion bere­i­thält.

Aktuell ist neben der üblichen Funk­tion­al­ität besser­er To-Do-Lis­ten noch die Möglichkeit dazugekom­men, Lis­ten in Boards aufzuteilen und zu ver­wal­ten. Ein biss­chen wie Trel­lo in klein und für die meis­ten von uns mehr als aus­re­ichend, auch um beru­fliche Pro­jek­te zu stem­men. Wer trotz­dem noch mehr möchte, bekommt ab 3 € im Monat in der Pre­mi­umver­sion noch Fea­tures wie Erin­nerun­gen, Kom­mentare, Datei Uploads, Kalen­der­sync und vieles mehr geboten. 

4. Passwortverwaltung: 1Password

Die bekan­ntesten Pass­word Wal­lets sind sicher­lich Last­Pass und 1Password. Last­Pass tat sich in der frühen Phase dieser Konkur­renz immer durch seine Robus­theit und das Bare­bones-Appeal eines Puris­ten her­vor, während 1Password immer ein Stück mod­ern­er, aber irgend­wie auch ver­spiel­ter, qui­etschiger und weniger pro­fes­sionell wirk­te. Ich kam damals von Pass­word­Wal­let und lan­dete zunächst bei der Qui­etsche-Ente, bis ich dann zunächst auf das damals pro­fes­sioneller wirk­ende Last­Pass umstieg. 

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer 1password

Wie die Geschichte manch­mal so spielt, macht­en Last­Pass und 1Password dann gegen­läu­fige Entwick­lun­gen durch. So wurde bei 1Password aus qui­etschig zunehmend zeit­gemäß, während Last­Pass sich wohl dachte, dass es gut einen Facelift ver­tra­gen kön­nte. Lei­der kann Last­pass aber 1Password mit­tler­weile in keinem Bere­ich mehr das Wass­er reichen, von der Umset­zung der 2FA Unter­stützung, über die User-Expe­ri­ence bis zum Preis­mod­ell ist 1Password mit­tler­weile für mich ein­fach das attrak­ti­vere Gesamt­paket.

Trotz­dem bin ich kein Fan des mit Ver­sion 7 Einzug gehal­te­nen Abozwangs und genieße so noch die Zeit, in der meine Ver­sion 6 noch mit Ver­sion 7 kom­mu­nizieren kann und ich mit Fam­i­lie und aus­gewählten Pro­jek­t­part­nern über das plat­tfor­müber­greifende Sync-Fea­ture Ein­träge teilen und bear­beit­en kann. Aber ganz ehrlich: Auch den aktuellen Abo­preis von 36 € pro Jahr ist 1Password in der Ver­sion 7 alle­mal Wert. 

5. Kalender: BusyCal

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer BusyCal

Bei Busy­Cal stimmt von der bre­it­en Unter­stützung unter­schiedlich­er Accounts, wie zum Beispiel Google Cal­en­dar, iCloud und Exchange, bis zur Benutzer­fre­undlichkeit für mein Empfind­en ein­fach alles. Neben weit­eren nüt­zlichen Fea­tures wie geschätzter Wegzeit, Wet­ter und Mond­phase (Hal­lo Yogis!) ist mit­tler­weile im Zuge der Coro­na-Pan­demie auch ZOOM angekom­men, und jedem Ter­min kann per Knopf­druck ein ZOOM-Event hinzuge­fügt wer­den. Dafür muss lediglich der vorhan­dene ZOOM-Account ein­mal mit Busy­Cal ver­bun­den wer­den. 

Gibt es noch andere iPhone Apps, die in diesem Bere­ich auf dem Papi­er ein ver­gle­ich­bares Gesamt­paket bieten? Bes­timmt, und ich pro­biere gefühlt alle 1–2 Jahre die aktuellen Alter­na­tiv­en aus, da für mich iPhone und Mac Kalen­der so zen­trale Bestandteile mein­er Pro­duk­tiv­ität sind, dass ich in dem Bere­ich keine Entwick­lung ver­passen möchte. Aber ich kehre jedes mal reumütig, unmit­tel­bar und frei von Zweifeln zu Busy­Cal zurück.

Da Grund dafür liegt mein­er Mei­n­ung nach nicht im Umfang der Fea­tures, son­dern der Umset­zung. Und hier sind es ein­fach die Details, das har­monisch abges­timmte User-Inter­face, ein­fach die Art und Weise, wie man teil­weise ein­fache Stan­dard­fea­tures stim­mig und ins­beson­dere in Bezug auf Benutzbarkeit über­ra­gend umge­set­zt hat. Das fällt ins­beson­dere bei der iPhone App auf.

Sowohl die iPhone App mit 4,99 € als auch die Mac Ver­sion mit 42,70 € Ein­malka­uf sind jeden Cent wert. Punkt. 

6. Notizen & Markdown: iA Writer

iA Writer ist so etwas wie das gute alte Notepad auf Steroiden. Der Texte­d­i­tor ist so sim­pel und gle­ichzeit­ig effek­tiv, dass das Erstellen, Ver­wal­ten und Syn­chro­nisieren von Tex­ten zwis­chen der iPhone App für 9,99 € und dem Mac Pro­gramm für 32,99 € eine reine Freude ist. Bei der Ver­wal­tung von Tex­ten geht iA Writer mit der Zeit und set­zt vol­lends auf Hash­tags, was mit­tler­weile nicht nur gewohnt son­dern verblüf­fend schnell Inhalte einord­net und auch wiederfind­et. Einige holis­tis­che Blog­ger unter uns freuen sich außer­dem über die aus­gereiften Mark­down-Möglichkeit­en.

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer iAWriter

Diese iPhone App ist grund­sät­zlich mein Mit­tel der Wahl, wenn es um Noti­zen und Mar­ket­ing Texte und deren schnelle Ver­wal­tung geht, hat aber mehr als genug PS unter der Haube für andere redak­tionelle Auf­gaben – ins­beson­dere, wenn man gern und effek­tiv mit Mark­down arbeit­et. Defin­i­tiv eine der iPhone Apps, die man als Blog­ger mit auf die ein­same Insel mit­nehmen würde.

7. Outliner & Textverarbeitung: Scrivener*

Ich Fall von Scriven­er muss ich auf­grund der hohen Bedeu­tung für meine tägliche redak­tionelle Arbeit anders herum begin­nen, das bedeutet mit der Mac Ver­sion. Neben Ulysses ist Scriven­er sicher­lich die bekan­nteste Kom­bi­na­tion aus Textver­ar­beitung und Out­lin­er für Autoren, die es für den Mac gibt. Und mein­er Mei­n­ung nach auch die beste. Scriven­er ist Schreib­mas­chine, Notizbuch, Pin­nwand und Ablage in einem. Es bietet neben den bekan­nten Klas­sik­ern wie ablenkungs­freiem Schreiben im Fullscreen Modus aus mein­er Sicht alles – und ich meine alles – an Fea­tures, die sich ein Autor, ins­beson­dere im Selb­stver­lag, wün­schen kann. Dazu zählen natür­lich auch diverse Möglichkeit­en, um pro­duzierte Werke für die Pub­lika­tion als eBook, etwa auf Kin­dle, aufzu­bere­it­en. 

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer Scrivener

Ich per­sön­lich benutze Scriven­er für alle größeren Tex­tauf­gaben. Mann kön­nte in Abgren­zung zu iA Writer auch sagen für alles, was sich nicht schlanker und schneller in iA Writer real­isieren lässt. Dazu zählt auch die Arbeit an diesem Blog. Dabei arbeite ich mit ein­er Ord­ner­struk­tur, in der ich erst nach Medi­um unter­schei­de (“Blog”, “Artikel”, “Buch”) und dann mit weit­eren Unterord­nern über Jahr, Monat und Kat­e­gorie bis auf die tat­säch­liche Doku­mentebene, z.B. den Blog Beitrag, herunter struk­turiere. Zusät­zlich dazu habe ich mir im Bere­ich ‘Forschung’ (ein großes Wort aus der App) noch für einige Pro­jek­te Ord­ner angelegt, in die ich ohne zu zögern alles here­inziehe, was für meine jew­eilige Recherche wichtig ist. Das kön­nen Links sein, aber auch Text- oder Bild­dateien in allen gängi­gen For­mat­en.

Die iPhone App funk­tion­iert auch tadel­los und wird von mir benutzt, um auch unter­wegs weit­er an Pro­jek­ten zu arbeit­en. Für das ‘Heavy Lift­ing’ an län­geren Tex­ten ziehe ich wirk­lich die Arbeit am Mac mit ein­er echt­en Tas­tatur wie daskey­board* vor. Es geht nichts über eine schwere Tas­tatur mit entsprechen­dem Tas­ten­hub und Geschwindigkeit. Sowohl die ein­ma­li­gen 21,99 € für die iPhone Ver­sion, als auch die 53 € für die Mac Ver­sion* sind für dieses unab­d­ing­bare Arbeits­gerät gut angelegt und wer­den auch nicht durch häu­fige Ver­sion­ssprünge kün­stlich in die Höhe getrieben oder zum ver­steck­ten Abo mutiert.

8. Dokumentverwaltung: DEVONthink Pro*

Ja, es geht weit­er­hin um iPhone Apps für holis­tis­che Blog­ger und Free­lancer, aber auf­grund der beson­deren Bedeu­tung von DEVON­think Pro für meinen Work­flow möchte ich auch hier mit der macOS Ver­sion begin­nen. Ich benutze DEVON­think bere­its seit Ver­sion 1, da ich damals nach ein­er robusten Lösung für Doku­mentver­wal­tung, Recherche und vor allen Din­gen Paper­less Office suchte. Und diesen Zweck erfüllt DEVON­think Pro, das mit­tler­weile in Ver­sion 3 angekom­men ist, noch heute konkur­ren­z­los. Ich nutze dafür das platzs­parende Zusam­men­spiel mit dem aktuellen Mod­ell des Fujit­su Scansnap*. Als der Hype um Ever­note aufkam, bin ich zwar kurzfristig zwei­gleisig gefahren, spätestens aber mit dem wach­senden Fea­ture Creep von Ever­note dann 2020 endgültig zu DEVON­think Pro zurück gekehrt. 

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer DEVONthink

Die iPhone App DEVON­think To Go ist eine willkommene Ergänzung und mit­tler­weile erwach­sen gewor­den, inklu­sive eines funk­tion­ieren­den iCloud Syncs, der es mir erlaubt, auf meine gesamte Daten­bank von unter­wegs zuzu­greifen. Bis auf Doku­mente wie Geburt­surkun­den lan­det mit­tler­weile jedes Doku­ment, das ich – lei­der! – immer noch per Post bekomme, direkt im Doku­mentscan­ner und nach dem iCloud Sync zwis­chen der macOS und der iPhone Ver­sion qua­si umge­hend in mein­er Hosen­tasche. Es ist schw­er zu glauben, wieviel tat­säch­lichen Raum und Ruhe einem ein solch­er Work­flow in Leben und Akten­schränken ver­schafft. 

DEVON­think für den Mac ist in der für Paper­less Office, das alle ges­can­nten Doku­mente in durch­such­bare PDFs ver­wan­delt, erforder­lichen Pro Ver­sion für 199 €* zu haben. Klingt teuer, ist aber angesichts der Erle­ichterung, die es bringt, defin­i­tiv die Investi­tion wert. Die iPhone App DEVON­think To Go als Ergänzung für mobiles Doku­ment­man­age­ment gibt es für 16,99 € im App Store

9. Shooting Planung: Photopills

Für viele holis­tis­che Blog­ger oder Free­lancer, wie zum Beispiel Yogalehrer oder Coach­es, ist die Arbeit mit Fotos, vielle­icht sog­ar im Zusam­men­hang mit der regelmäßi­gen Pflege des eige­nen Insta­gram-Accounts, Teil der täglichen Arbeit. Pho­to Pills ist sowas wie das Schweiz­er Taschen­mess­er für die mobile Shoot­ing-Pla­nung. Die iPhone App ist dabei in soge­nan­nte ‘Pills’ unterteilt, von denen jede eine spezielle Auf­gabe übern­immt. Die Fea­tures reichen hier vom sim­plen Timer, über Infor­ma­tio­nen über die Lichtver­hält­nisse an bes­timmten Tagen und Uhrzeit­en, bis hin zur Pla­nung von Astro­fo­tografie, also Angaben darüber, wann und wo die näch­sten Mete­orschauer oder die Milch­straße sicht­bar sind.

Ich per­sön­lich nutze haupt­säch­lich die Pills Plan­er und Sonne. Das Pho­to Pills Mini-Wid­get mit Son­nenauf- und Unter­gang sowie der Gold­e­nen Stunde ist immer auf meinem Home­screen. Mit eima­lig 10,99 € platzt diese iPhone App aus allen Näht­en in Bezug auf Fea­tures. Pho­to Pills ist eine der iPhone Apps, an der man nicht vor­bei kommt, wenn man beru­flich oder als Enthu­si­ast mit Pho­togra­phie oder Fil­men zu tun hat.  Was mich auf­grund des Umfanges an Fea­tures, die Pho­topills dem The­ma Astro­fo­grafie wid­met, bin ich wirk­lich neugierig gewor­den auf dieses The­ma und muss meine Sony Alpha 7 SII und das 24mm 1.4* (das übri­gens auch für andere Auf­gaben sen­sa­tionell ist) dem­nächst mal mit auf einen nächtlichen Aus­flug nehmen.

10. Banking: Kontist*

Kon­tist nimmt in diesem Test von iPhone Apps eine Son­der­stel­lung ein. Wenn man es genau nimmt, sind es die Fea­tures des Anbi­eters, die die App so attrak­tiv machen, dass sie mich seit mein­er Kon­to­eröff­nung bei Kon­tist auf dem Home­screen meines iPhones begleit­et.

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer Kontist

Neben der Tat­sache, dass die App über­sichtlich und wirk­lich auf das Wesentliche reduziert ist, begeis­tert mich zum einen der Kun­denser­vice, der über das Chat-Icon im Menü der iPhone App direkt ansprech­bar und in mein­er Erfahrung wirk­lich per­sön­lich, kom­pe­tent und hil­fs­bere­it ist. Zum anderen begeis­tert mich die wirk­lich sofor­tige Saldierung aller getätigten Umsätze. Egal, ob ich mit der Kon­tist Kred­itkarte im Laden oder online bezahle oder eine Über­weisung vornehme: Die Umsätze wer­den sofort in der iPhone App angezeigt, was zu ein­er verbindlichen Aus­sage darüber führt, wie Dein Kon­tos­al­do wirk­lich ist, nicht wie er aussieht. Wer schon mal eine größere Bewe­gung auf dem Kon­to hat­te, die in der Umsatzanzeige noch nicht zu sehen war, wird wis­sen, warum es angenehm ist, einen Überblick über das eigene Kon­to in Echtzeit zu haben. 

Ein Kon­to bei Kon­tist für Free­lancer und Selb­st­ständi­ge kostet in der Basis-Ver­sion 0 € und bein­hal­tet eine virtuelle VISA Deb­it Card. Das ist keine Pre­paid Kred­itkarte son­dern eine Karte, deren Umsätze ähn­lich wie bei ein­er herkömm­lichen EC Karte direkt vom Giro Kon­to abge­bucht wer­den. Für momen­tan 12 €* (Stand: Jan­u­ar 2021) bekommst Du den Tarif Duo, der auch einen Zugang zu Lex­Of­fice bein­hal­tet. Das funk­tion­iert mit Kon­tist beson­ders gut, da die API hier direkt andock­en kann. Andere Banken lassen sich natür­lich auch ein­binden, Elster und DATEV Schnittstelle sind vorhan­den.

Je nach Umfang und Kom­plex­ität Eur­er Unternehmung hat Kon­tist Duo das Zeug dazu, Dich effek­tiv bei der Reduzierung Dein­er Kosten für Buch­hal­tung und Steuer­ber­atung zu unter­stützen. Das funk­tion­iert aber natür­lich auch nur, wenn Du bere­it bist, ein biss­chen Einar­beitungszeit in kauf zu nehmen. 

Honorable Mentions

Unter Hon­or­able Men­tions fall­en die iPhone Apps für holis­tis­che Blog­ger und Free­lancer, die es nicht ganz unter die Top 10 geschafft haben, aber trotz­dem das Zeug dazu haben, auf dem Home­screen Eures iPhones zu lan­den. Für mich trifft das zum Beispiel auf fol­gende iPhone Apps zu, die nicht uner­wäh­nt bleiben sollen.

1. Weltzeit & Wetter: Living Earth

Die besten iPhone Apps für holistische Blogger und Freelancer Living Earth

Auf­grund mein­er Kalari-Prax­is halte ich regen Kon­takt zu meinem Lehrer in Ker­ala. Dazu kom­men Fre­unde und geschäftliche Kon­tak­te in Län­dern wie Let­t­land, den USA oder Aus­tralien. Zusät­zlich biete ich Online Kalari Unter­richt und Work­shops für Grup­pen, die zum Teil aus eben­so unter­schiedlichen Zeit­zo­nen kom­men. In Liv­ing Earth kann ich mir eine Liste von Orten erstellen, deren Wet­ter und Uhrzeit ich dann in der Vol­lan­sicht der App angezeigt bekomme. Diese fest­gelegten Orte syn­chro­nisieren sich automa­tisch zwis­chen der iPhone App und der macOS Ver­sion.

Liv­ing Earth ist nicht nur graphisch wun­der­schön auf­bere­it­et son­dern bietet mit der Wid­get-Inte­gra­tion der iPhone App sowie der Top-Bar-Inte­gra­tion unter macOS eine wirk­lich ästhetis­che wie prak­tis­che Lösung für das The­ma Weltzeit-Uhr und Wet­ter. Liv­ing Earth kostet in der iOS Ver­sion 5,49 €. Die macOS Ver­sion kostet 13,99 € und ist die beste Kom­bi­na­tion aus Weltzeit und Wet­ter mit Top-Bar-Inte­gra­tion, die auf dem Mac zu haben ist.

2. Google Analytics: GA.TODAY

Google Ana­lyt­ics Apps gibt es wie Sand am Meer, aber keine andere iPhone App bietet so wun­der­schöne und kon­fig­urier­bare Wid­gets wie GA.TODAY. Eine echte Bere­icherung für jeden, der gern neben­bei den Traf­fic seines Blogs oder ander­er Web­seit­en im Auge behal­ten möchte – und das für schlanke 3,49 €.

3. Versand Tracking: Parcel

Nomen est Omen – hier geht es um Pakete und das Nachver­fol­gen von physis­chen Sendun­gen aller Art, die sich sowohl in der iPhone App als auch in der macOS Ver­sion hin­ter­legen und syn­chro­nisieren lassen. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber wir bekom­men mit unserem ‘Tribe-of-Sev­en’ lei­der nicht alles beim Laden nebe­nan, jet­zt zurzeit schon gar nicht (Stand: Jan­u­ar 2021 mit­ten im Coro­na-Lock­down). Daher erhal­ten und versenden wir doch recht häu­fig Sendun­gen aller Art, und ich behalte gern den Überblick darüber, was ger­ade wo durch die Welt­geschichte reist. Par­cel ist wirk­lich min­i­mal­is­tisch, schick, kann Dark­mode und kostet nichts. Für 3,49 € pro Jahr (ja, pro Jahr) lassen sich Push-Benachrich­ti­gun­gen dazubuchen.


* Was der Stern bedeutet: Für Links die mit einem * markiert sind, erhal­ten wir eine Pro­vi­sion, wenn über den ver­link­ten Anbi­eter ein Verkauf zus­tande kommt. Für Dich entste­hen dadurch keine Mehrkosten. Für das reine Set­zen des Links erhal­ten wir kein Geld.

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Kerstin
Gast
Kerstin
3 Jahre zuvor

Vie­len Dank für die tollen Tipps.
2 der Apps benutze ich bere­its. Auf­grund dein­er aus­führlichen und prax­is­na­hen Beschrei­bung wer­den sich­er noch welche hinzukom­men. Klasse gemacht.
Ich werde diesen hil­fre­ichen Artikel ganz sich­er weit­erempfehlen. ?

Kerstin
Gast
Kerstin
3 Jahre zuvor

Ganz genau. Spark nutze ich schon seit mehr als einem Jahr und bin sehr zufrieden. Sehr über­sichtlich und durch mehrere alias super ein­fach zu erweit­ern. Die andere App ist Kon­tist.

Nicole
Gast
3 Jahre zuvor

Lieber Kai, vie­len Dank für die ganzen App Vorschläge. Wirk­lich alle neu für mich und bes­timmt hole ich mir jet­zt die ein oder andere App, um meinen All­t­ag leichter zu machen.