Mein Wirken

Ich bin Meditations und Kalari Lehrerin, Mentorin, Frau und Mutter. Mein Wirken basiert auf dem uralten holistischen Dreieck aus Mystik, Heilkunst und Kampfkunst. Meine innerste Liebe gilt dabei der Meditation. Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, den Menschen Meditation beizubringen. Dies ist nicht nötig. Ich helfe Menschen dabei zu erkennen, was sie daran hindert.

Daraus entstand der NoMind Lifestyle, der Transformation im Alltag ermöglicht. Spirituelles Wachstum und urbanes Leben sind für mich kein Ausschluss sondern lediglich eine Frage des BewusstSEINS. Der NoMind Zustand ist für mich nichts, was man anstreben kann sondern resultiert aus dem Raum, der Jenseits des Strebens besteht.

Mein Wissen und meine Erfahrung gebe ich sowohl in Klassen, Einzelcoachings und Prozessbegleitung als auch in Gruppenarbeit und Trainings weiter.

 

Story

Ich bin aufgewachsen in einer streng katholischen Großfamilie am Rande einer Kleinstadt in Polen. Gott war für mich schon damals nie auf die Kirche begrenzt. Ich habe die Liebe zur Kirche, die meine Eltern und Großeltern gezeigt haben, immer sehr bewundert. Mit dem katholischen System an sich konnte ich aber nichts anfangen und habe mich nie wirklich darauf einlassen können. Für meine Familie war das Rebellion, für mich gab es allerdings keine Intention. Spiritualität war für mich Normalität, auf die Begrenzung der Kirche konnte ich mich aber nicht einlassen.

Meiner erste bewusste Erfahrung mit Energie hatte ich mit ungefähr vier Jahren. Eine Energie schoss nachts durch die Sohlen meiner Füße in meine Knie, und nur durch ein kräftiges Stampfen mit den Füßen konnte die Energie weitergeleitet werden in mein Becken und darüber hinaus. Dies erlebte ich wochenlang.

Ein prägender Kontakt in meiner Kindheit war mein Dziadzia (polnisch für Großvater), der als Polizist arbeitete. Von ihm lernte ich das Bäume klettern, aber er gab mir auch eine frühe Spiegelung meines Temperamentes, wenn er mich liebevoll seine kleine Hooliganka nannte.

Sich ausprobieren

Meine Jugend erlebte ich in Deutschland. Das gab mir die Möglichkeit, mich auf allen Ebenen auszuprobieren, “Sex, Drugs and Rock’n’Roll”. Auch sportlich war ich schon immer auf der Suche nach Intensität. In der Leichtathletik konnte ich im Zehnkampf auf dieser Ebene an die Grenzen gehen.

Die Spiritualität begleitete mich durch all diese Prozesse. Als solche benannt oder empfunden habe ich sie aber nicht. Meine Spiritualität mein Bewusstsein bestand darin, mich in dieser Phase voll darauf einzulassen.

Mit 21 beschloß aus vollem Herzen Mutter zu werden.

Wanderjahre

Doch Familie bedeute für mich nie Stillstand. Es folgten Jahre der Suche nach Sinn und Freiheit. In dieser Zeit absolvierte ich diverse Ausbildungen aus dem Bereich Heilarbeit und Channeling, Reiki, Ayurveda, Entspannungstherapie und Körperarbeit. Die Zertifikate stapelten sich, und doch hörte meine Suche nicht auf.

Begleitet wurde diese Phase auch von der Idee, dass ich an einem anderen Ort freier sein könnte. Doch ob Norwegen, Spanien oder das ländliche Norddeutschland, mir wurde klar, dass diese äußerlichen Veränderungen mir keinen inneren Frieden bringen konnten.

Im Rahmen meiner Suche habe ich mich mit den Werken und Philosophien vieler großer Lehrer und Meister beschäftigt, unter anderem Jiddu Krishnamurti, Dipa Ma, Ramana Maharshi, Paramahamsa Yogananda und Georges I. Gurdjieff. Doch keiner hat meinen Weg der Befreiung so beeinflusst wie Osho. Diesen Weg eröffnete damals mein Meditationslehrer Ageh Popat.

Das Pferd kommt zur Ruhe

Mittlerweile bin ich Mutter von fünf Kindern. Aus der Befreiung wurde Erkenntnis, und aus dem Drang nach Erleuchtung die Liebe zur Gewöhnlichkeit. Das galoppierende Pferd kam zur Ruhe. Wir leben mitten im urbanen Hamburg in einem von uns kreierten kleinen Tempel, in dem ich mein Muttersein als meinem Saddhana feiere. Meinen Frieden und meine Freiheit fand ich darin, die mir von Leben gestellten Aufgaben in Liebe anzunehmen.